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Vom Gasthof mit Milchwirtschaft
zum Restaurant mit Ambiente.....

Von dem Gasthof mit Milchwirtschaft, wie ihn Großvater Julius Diergardt 1904 kaufte, ist sowohl innen als auch außen nicht mehr viel zu erkennen.
1949 wurde der Betrieb von Emil und Theres Diergardt übernommen. Unter ihrer Regie begann der steile Aufstieg zu einem der führenden Hattinger

Speiselokale. So erweiterten sie in den 50er-Jahren das Haus sowohl um einen großen Festsaal mit Bühne, der damals wie heute Platz für Festivitäten aller Art bietet, als auch eine Kegelbahn, deren große Beliebtheit sich bis heute gehalten hat. Der weit über die  Stadtgrenze hinaus als “kleinster Gastwirt Nordrhein-Westfalens” bekannte Emil Diergardt und seine Frau fühlen sich auch noch im hohen Alter der Gastronomie eng verbunden und schauen immer immer  wieder gerne in “ihrem Kühlen Grunde” vorbei. Viele Stammgäste hören aufmerksam hin, wenn Emil Diergardt amüsant Geschichten und “Dönekes” von früher erzählt.

Im Jahr 1980 übernimmt Friedel Diergardt die Geschicke des Hauses  und bleibt so der Familientradition treu. Durch ihn und seine Frau Gaby erfährt der Betrieb neue Impulse und entwickelt sich zum überregional bekannten Restaurant. Im Jahr 1989  entschließt sich Friedel Diergardt zur ersten grundlegenden Veränderung des Hauses. An die alte Außenmauer aus Bruchstein, die heutzutage als Innenwand zu sehen ist, wird die Eingangshalle angebaut, in der die “Zirbelstube” heute einen Teil des À-la-carte-Restaurants beheimatet. Durch diese, in dieser Region einzigartige Innenarchitektur wird das Ambiente des Hauses entscheidend geprägt.Sorgfältig und mit viel Liebe zum Detail werden veränderungen der Räumlichkeiten durchgeführt,

so verwandelt sich der sogenannte “Neubau” zum heute bekannten “Blauen Salon”  und der alte Festsaal in einen vielseitig nutzbaren und voll klimatisierten Veranstaltungsraum. Auch die Küche muß sich neuen Herausforderungen stellen, angeregt durch qualifizierte Küchenchefs steigert sich ihre Leistung stetig, eine der erreichten Auszeichnungen ist u.a. die vom Gäste-Restaurantführer “Marcellino” zum besten Restaurant im Ruhrgebiet in der Kategorie “Genießen auf gut  deutsch”.
Die neuste Realisierung seiner zahllosen Ideen können die Gäste im Jahr 1997 fertiggestellten “Szenario” bewundern: mit toskanischem Flair bietet sich dem Gast eine moderne Erlebniswelt, die sich den individuellen Ansprüchen eines jeden anzupassen weiß.

Unterstützung erhält Friedel Diergardt bei der Planung und Durchführung seiner Vorhaben seit 1994 von seinem Neffen Bernd Stegemann, der nach seiner Kochlehre und mehrjährigen Wanderschaften im In- und Ausland wieder in den  Familienbetrieb zurückgekehrt ist. Ebenso schaut Sohn Philipp nach erfolgreich absolvierter Kochlehre während seiner Winzerlehre immer einmal wieder vorbei

um der Familie mit Rat und Tat zur Seite zur stehen...
Einiges deutet also darauf hin, das das Haus auch in der 4. Generation von der Familie weitergeführt wird...

Fortsetzung folgt.....